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Dubai aus dem All

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Wissenswertes über in Immobilienmarkt in Dubai

 

Dubai

Die Vereinigten Arabischen Emirate zählen zu den florierendsten Wirtschaftsräumen im Mittleren Osten und sind gleichzeitig eines der wohlhabendsten Länder der Welt. Dubai ist der schillernste Staat des föderalen Staatenbundes der sieben Arabischen Emirate. Regiert wird das Emirat von der Herrscherfamilie Al Maktoum. Grundsätzlich kann man Dubai als Monarchentum bezeichnen. Das nach westlichen Standards aufgebaute Rechtssystem  entspricht im wesentlichen den internationalen Ansprüchen. Eine investitionsfreundliche Wirtschaftspolitik und die Möglichkeit steuerfreien Gewinntransfers, nahezu keine Kriminalität und stabile politische und finanzielle Rahmenbedingungen ziehen verstärkt ausländische Investoren an.

Bevölkerung

In Hauptstadt Dubai leben ca. 1,3 Millionen Einwohner. Ein Großteil der Einwohner Dubai´s, fast 85 %, sind Ausländer überwiegend aus Indien, Pakistan, Thailand, Bangladesch und den Philippinen. Schätzungen sehen die Einwohnerzahl 2012 auf 2,5 Millionen Einwohner ansteigen. Also eine Verdoppelung der Bevölkerung und  eine enorme Steigerung des Wohn- und Gewerberaumbedarfs.

 

Bruttosozialprodukt

Nicht zuletzt aufgrund der Nicht-Öl Sektoren stieg das Bruttosozialprodukt Dubai´s in den letzten Jahren stetig an. Branchen wie der Tourismus und die Baubranche waren dabei der primere Sektor.

Dies bedeutet ein prozentuales durchschnittliches Wirtschaftswachstum von ca. 7,6 %

 

Währung

Die Währung Dubai´s, der Dirham (AED),  ist an den Amerikanischen Dollar gekoppelt.  Ein US-Dollar entspricht 3,67 Dhs, 1 Dirham entspricht 4,76 Euro (Februar 2004)

 

Steuern

Durch das, zwischen Dubai und der der Bundesrepublik Deutschland abgeschlossene Doppelbesteuerungsabkommen, sind in Dubai versteuerte Einnahmen und Gewinne von der Steuerlast in Deutschland befreit. Zu Beachten ist nur der Progressionsvorbehalt. Steuerfreie Bereiche in Dubai sind:

  • Einkommensteuer
  • Erbschaftsteuer
  • Veräußerungsgewinnsteuer
  • Vermögensverkehrsteuer
  • Körperschaftsteuer
  • Wertzuwachssteuer
  • Vermögenssteuer
  • Umsatzsteuer

 

Infrastruktur

Die hervorragende Infrastrucktur übertrifft teilweise europäische Standards. Mittlerweile können Sie günstig von vielen Deutschen Städten, direkt in 6-7 Stunden nach Dubai fliegen.

Wohnraumbedarf

Experten schätzen, dass die nächsten 7 Jahren jährlich knapp 60.000 Wohneinheiten benötigt werden. Zieht man die in Bau und bereits geplanten Vorhaben ab, so bleibt immer noch ein Mehrbedarf von jährlich 45.000 Wohneinheiten. Im Moment sieht es demnach so aus, als ob der Immobilien Boom in Dubai weiter anhält. Dies spiegelt sich auch in den vergangenen Immobilenpreissteigerungen wieder. So hat sich der Wert mancher Objekte innerhalb eines Jahres um mehr als 100 % erhöht.

Dubai hat im März 2006 das Gesetz Nr. 7 für Eigentumsrechte und Grundbucheintrag erlassen. Dieses Gesetz regelt die Eigentumsrechte von Immobilien und die Eintragung ins Grundbuch.

Durchschnittliche Monatsmieten in Dubai

 

2002

2004

Steigerung in %

Appartement

€340

€ 515

51

Ein Schlafzimmer

€ 490

€ 725;

48

Zwei Schlafzimmer

€ 645

€ 1.125

74

Drei Schlafzimmer

€ 905

€ 1.715

90

Aus der Tabelle ist ersichtlich, dass in der Vergangenheit hervorragende Renditen mit Immobilen zu erzielen waren. Insbesondere mit  Wohnraum für Ausländer, die mit Ihren Familien nach Dubai ziehen, waren Traumrenditen zu erzielen. Mit dem prognoszitierten Bevölkerungswachstum, auch der Ausländer, wird der Bedarf in den nächsten Jahren an diesem Wohnraum weiter anhalten. Jedoch warnen wir vor übertriebenen Rendite - Erwartungen und können uns auch ein temporäres  bereinigen der Situation vorstellen. Was aber, wie auch am Aktienmarkt nach einem sinken der Aktienkurse, nach der Bildung eines „Bodens“,  ein Kaufsignal sein kann.

 

Bei diesen Angaben wurde nach besten Wissen und Gewissen recherchiert. Bitte fragen Sie jedoch vor jeder Entscheidung einen Fachmann, der jeweiligen Angelegenheit nach.

 

Dubai regelt Immobilienbesitz

Dubai (bfai) - Fast vier Jahre nach Öffnung des Immobilienmarkts für Ausländer 2002 in Dubai wird jetzt eine juristische Grundlage für ausländischen Immobilienbesitz geschaffen. Bislang konnten Ausländer sich nicht im Grundbuch eintragen lassen und wurden nur bei der Immobiliengesellschaft als Eigentümer registriert. Die Marktöffnung 2002 war zum großen Teil für den beispiellosen Boom am Immobilienmarkt Dubais verantwortlich.

Allerdings bleibt ausländischer Immobilienbesitz auch weiterhin rein formal nicht der Regelfall. Nach dem neuen Gesetz Nr. 7 aus 2006, das vom Herrscher von Dubai Scheich Mohammad Bin Rashid Al Maktoum am 14.3.06 unterzeichnet wurde, ist das unbeschränkte Eigentum (sog. Freehold) grundsätzlich emiratischen Staatsbürger und Bürgern aus anderen Staaten des Golf-Kooperationsrats (GCC) bzw. entsprechenden juristischen Personen vorbehalten. Allerdings kann der Herrscher Ausländern das Recht auf Freehold-Eigentum oder eine 99-jährige Erbpacht in speziell dafür ausgewiesenen Gebieten im Emirat einräumen.

Die für ausländischen Besitz vorgesehenen Gebiete dürften mit den bereits jetzt an Ausländer vermarkteten Neubaugebieten und Appartementhäusern identisch sein. Die entsprechenden Gebiete, die von den drei staatlichen bzw. teilstaatlichen Entwicklungsgesellschaften Emaar, Nakheel und Dubai Properties, bebaut wurden, sollen in weiteren Untergesetzen und Dekreten später festgelegt werden. Inzwischen wohnen bereits rd. 13.000 ausländische Familien in eigenen Häusern und Appartements, die sie von den drei Entwicklern erworben haben, ohne dass sie im Grundbuch eingetragen sind. Weitere 7.000 sollen bis Jahresende folgen. Das Gesetz schreibt die Schaffung eines neuen Grundbuchamts im Dubai Lands and Properties Department vor, bei dem dann Ausländer ihr Eigentum registrieren lassen müssen.

Dubai hofft, dass durch die neue Rechtsgrundlage der Markt auch für solche Käufer interessant wird, die sich bislang aus Sicherheitsüberlegungen nicht zu einem Engagement entschließen konnten. Auch dürfte es jetzt ausländischen Kapitalanlagegesellschaften leichter fallen, in Dubai zu investieren. Offenbar genügte die bisherige Rechtslage nicht den Anforderungen institutioneller Anleger. Auch für Banken als Kreditgeber wird die Situation jetzt transparenter. Besonders der Fall der Sicherheitenverwertung durch Zwangsversteigerung oder Inbesitznahme der Immobilie muss jetzt durchgespielt werden.

© 2007 Bundesagentur für Außenwirtschaft vom 07.04.2006

 

 

Besucherstrom nach Dubai reißt nicht ab

Besucherstrom nach Dubai reißt nicht ab

Flughafen und Hotels legen kräftig zu / Kapazitätsüberhang befürchtet

Dubai (bfai) - Dubai baut seine Rolle als internationale Drehscheibe aus. Das belegen die Zahlen für das Passagieraufkommen am Flughafen Dubai (DBX) sowie die Hotelauslastung. Die Zahl der Flugpassagiere soll 2007 in DBX erstmals mehr als 30 Mio. betragen. Der Dubai International Airport rechnet für 2007 mit einem Wachstum um rd. 15% auf dann 33 Mio. Passagiere. 2006 hatte der Flughafen ein Expansion des Passagieraufkommens um 16,2% auf 28,8 Mio. vorgelegt.

Seit 2000 wächst die Passagierzahl jährlich mit gut 15%. Diese Expansionsrate muss auch aufrecht erhalten werden, will der Flughafen mit seinem laufenden ehrgeizigen Ausbauprojekt auf eine vernünftige Auslastung kommen. Mit dem im Bau befindlichen Terminal 3, Hallen 2 und 3, wird DBX bis 2008 nach Angaben des Flughafenbetreibers 70 Mio. Passagiere jährlich abfertigen können. Die neuen Einrichtungen sind exklusiv für die VAE-Fluglinie "Emirates" reserviert und haben ein Investitionsvolumen von 4,1 Mrd. US$.

DBX ist die unerlässliche Eingangspforte, über die das Emirat seine Besucher ins Land lockt. Flughafen und Ausbau der Touristikinfrastruktur im Lande gehen Hand in Hand. 2006 verzeichnete Dubai 6,3 Mio. Hotelgäste, das waren rd. 19% mehr als 2005.

Pendant zu den gewaltigen Steigerungen der Passagierzahlen ist die Expansion der Hotelkapazitäten. Allein in dem geplanten "Las Vegas" Dubais "Bawadi" sind bis 2016 weitere 30.000 Hotelzimmer zusätzlich vorgesehen. Einige Branchenexperten machen sich bereits Sorgen, dass dann Überkapazitäten auf dem Markt herrschen könnten. Hinzu kommen Pläne für das größte Hotel der Welt "Asia Asia" mit 5.100 Zimmern. Zusammen mit den restlichen Hotelprojekten im Emirat und Hotel-Appartements erreicht Dubai mit Bawadi eine Zimmerkapazität von 86.600 bis 2016.

Dann wären die goldenen Zeiten vorerst vorbei, an die sich die Hoteliers in den VAE besonders in den letzten zwei bis drei Jahren gewöhnt haben. Auslastungsraten knapp an der Kapazitätsgrenze bei den Top-Fünfsternehotels mit den entsprechenden Preissteigerungen lassen die Kassen der Hotelbetreiber derzeit besonders stark klingeln. Neben den gewaltigen Kapazitätszuwächsen gehen Risiken für die Hotelkonjunktur von der enormen Bautätigkeit in Dubai aus, die vor allem auf Erholung bedachte Besucher abschrecken könnte. Auch die politische Gesamtwetterlage in unmittelbarer Nähe (Iran) spitzt sich derzeit wieder zu.

Allerdings ist derzeit von einem Konjunkturabschwung in der Branche keine Rede. Im 3. Quartal 2006 wiesen die Hotels der Vier- und Fünfsternekategorie (insgesamt 80 Häuser) eine durchschnittliche Auslastung von 88,4% auf. Das teilte sich auf sog. Strandhotels (85%) und City-Hotels mit 89,7% auf. Das sind auch für Dubai Spitzenwerte. Seit 1999/2000 haben sich die Belegungsraten aller Hotels von rd. 60% auf 84,6% (2005) stetig erhöht. Allerdings waren die Werte für die Top-Hotels stets überdurchschnittlich, konnten aber erstmals 2004 über die Schwelle von 80% klettern.

Belegungsrate von Hotelzimmern in Dubai in %

 

 

2000

2001

2002

2003

2004

2005

5 Sterne

72,80

68,09

77,56

76,56

86,12

89,59

4 Sterne

69,20

73,85

72,63

79,23

90,96

87,87

3 Sterne

59,37

50,09

70,87

68,76

80,31

84,16

2 Sterne

48,66

55,43

68,64

64,63

72,70

77,65

1 Stern

49,72

45,79

47,44

63,77

64,08

74,02

Erfasst

45,84

50,64

58,66

65,87

66,37

76,76

Summe

61,21

60,90

70,19

72,36

81,01

84,57

Quelle: DTCM

Während die insgesamt 31 Hotels im neuen Stadtteil Bawadi noch in der Planung sind und ab 2009/10 die Pforten öffnen sollen, kommen bereits 2007 und 2008 erhebliche neue Kapazitäten an anderen Stellen in Dubai auf den Markt. Allein 2007 dürften bis zu 5.000 Zimmer in Hotels und Appartementhotels neu entstehen. Dazu gehören das Conrad Hotel (350 Zimmer), Four Seasons in Festival Coty (300), Mövenpick Dubai Pearl (800), Banyan Tree Dubai (150), Mövenpick Ibn Batuta Hotel (370), Raffles Dubai (240), Sofitel Jumeira Beach Residence (450) oder das Mövenpick Resort Jumeira (300). Einen gewaltigen Schub bei Hotel-Appartements wird die für 2007 geplante Eröffnung der unter deutschem Management stehenden Bavaria Executive Suites bedeuten. Die beiden Türme jeweils gegenüber auf je einer Seite Sheikh Zayed Road, der Hauptverkehrsader zwischen Dubai und Abu Dhabi, verfügen über 2.100 Appartement-Suiten. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen beide Türme über eine Fußgängerbrücke über die Autobahn hinweg verbunden werden.

Weitere Hoteleröffnungen 2007 sind u.a. drei Häuser der Intercontinental-Gruppe sowie vier unter dem Rotana-Logo: Amwaj Rotana Jumeira, Medai Rotana Hotel (467 Zimmer), Rose Rotana Suites und Centro Rotana.

Auch 2008 und 2009 hält das Tempo bei den Hotel- und Appartementhoteleröffnungen an. Ende 2008 soll das Atlantis mit 1.500 Zimmern auf der Palme Jumeira den Betrieb aufnehmen. Dazu kommen einen ganze Reihe weiterer Hotels unter bekannten Namen wie Fairmont, Versace, Ritz-Carlton, Armani, Kempinski, Mercure und Taj.

Hotelgäste in Dubai nach Nationalitäten

Hotelgäste in Dubai nach Nationalitäten

 

2003

2004

2005

Insgesamt

4.342.341

4.724.543

5.294.485

GCC

836.715

858.530

975.414

Großbritannien

417.208

562.299

618.680

Iran

320.332

329.524

314.831

Indien

273.519

275.094

278.789

Russland

236.881

257.097

269.761

VAE

311.756

266.548

265.072

Deutschland

149.868

226.573

248.797

USA

125.562

144.914

239.070

Quelle: DTCM

Eine Analyse der Besucherstatistik legt nahe, dass das Potenzial bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist. Mit durchschnittlichen Aufenthalten von nur 2,5 Tagen pro Gast verbirgt sich hinter den Zahlen noch ein bedeutender Anteil von Geschäftskunden. Das legt auch die Herkunft der Besucher nahe, da das Geschäft mit Kunden aus der Region eine wichtige Rolle spielt. 2005 kam fast ein Fünftel der Hotelgäste von insgesamt 5,3 Mio. aus den anderen GCC-Staaten Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain, Katar und Oman. Die wichtigste Besuchergruppe stellten Europäer mit 1,76 Mio. Darunter befinden sich auch viele Geschäftsleute. Der aktive Messestandort Dubai spielt hier auch ein wichtige Rolle bei der Mobilisierung von Hotelkunden.

Quelle: 2007 Bundesagentur für Außenwirtschaft vom 19.01.2007

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